Der Umbau eines Fendt Traktors vom Spielzeug zum RC-Modell

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Verändert wurden die Vorderachse und die Anhängerkupplung.

Während die Vorderachse unter weitgehender Verwendung der Originalteile zur Pendelachse umgebaut wurde, habe ich die Anhängerkupplung vollkommen neu gebaut. Die Betätigung habe ich mit der Anbaugerätehalterung gekoppelt. Zum Fertigbauen brauche ich aber erst mal Geräte für "hintendran", wegen der genauen Maße für die Halterung.

 

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Das "Gehäuse" der alten Kupplungsmechanik wurde abgesägt. Der Platz im Inneren reicht für ein Standardservo. Damit müßten sich dann auch Anbaugeräte heben lassen. Die Rückseite wurde mit einer Messingplatte verschlossen, an dieser sind die Achsen für die Geräteschiene und die Anhängerkupplung angelötet. Die obere Achse wird in zwei Rohrstücken drehbar geführt, in der Mitte kann man die Betätigung der Hängerkupplung erkennen.Die Schienen sind nur zu Testzwecken angebrachte Reste von Platinenmaterial.

 

 

Das Lenkservo sitzt fest auf dem Achskörper, dadurch gibt es keine unerwünschten Lenkausschläge beim Bewegungen der Achse. für den Servoarm wurde die Achse ausgefräst.

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So, langsam kommt Licht an den Trecker! Die Scheinwerfer habe ich ausgefräst und aus MC-Hüllen passende "Gläser" gefeilt. Dahinter sitzen weiße Leuchtdioden (preiswert bei Reichelt-Elektronik, unterdessen auch bei speziellen LED-Versendern), einfach mit Heißkleber "festgepappt". Tipp: Fahrzeug auf ebene Unterlage stellen und Ausleuchtung der Fahrbahn beim Festkleben kontrollieren). Die Rücklichter wurden aufgebohrt und 5mm - LED's mit Fassung eingesetzt.

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Weiter geht's mit einem Rundumlicht, die Elektronik dafür mußte sehr flach aufgebaut werden, damit sie noch im Dach Platz hat. Die vorhandene Kappe bietet gerade Platz für 3 LED's, damit läßt sich der gewünschte Effekt gerade so imitieren. Insgesamt führen 6 Leitungen vom Dach zur "Hauptelektronik" (auch noch Blinker und Arbeitsscheinwerfer), natürlich über einen Steckverbinder, damit das Dach abnehmbar bleibt.

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Natürlich lag (so nach dem ersten Schnee) die Idee nahe, auch einen Schneepflug an den Traktor zu bauen. Der Einfachheit halber versuchte ich es zuerst mit einem gezogenen Pflug, wie er in meiner Kindheit bei uns auf dem Dorf üblich war. Die ersten Experimente zeigten aber, daß das Fahren im Schnee wohl nicht so problemlos ist. Bei Temperaturen um null Grad pappt der Schnee dermaßen an den Reifen, daß man nicht weit kommt. Vielleicht klappt es ja mit Pulverschnee, der Pflug an sich funktioniert ja....

Daß ein Schiebeschild vorn am Traktor funktioniert, kann ich mir nicht vorstellen, das bleibt doch an jeder Bodenunebenheit hängen, und die Räder drehen durch. Außerdem habe ich den vorderen Gerätehalter noch nicht funktionsfähig... mal sehen, vielleicht später......

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Nachdem der der Schneepflug gescheitert war mußte ein anderes Winterdienst-"Gerät" her. Was lag näher, als einen Düngerstreuer (BRUDER) funktionsfähig zu machen und als Salzstreuer einzusetzen. Die Streuteller habe ich auf Seilrollen geklebt, dann einfach einen Achsstummel in den Rahmen, ein Schnipsgummi und ein Motor aus einem defekten CD.ROM-Laufwerk (flach, mit Seilrolle und gerade ausreichend "kräftig") Das Öffnen des Silos mußte vollkommen neu gelöst werden, nach ersten Versuchen mit schwenkbaren Klappen fand ich dann eine ganz einfache Lösung, die nicht einmal ein Servo benötigt: durch Senken des Streuers über die Gerätehalterung werden die Laschen unter den Öffnungen weggezogen, eine Feder zieht sie beim Heben wieder zurück. Bei dieser Gelegenheit habe ich auch noch die Betätigung der Anhängerkupplung geändert, da die Gerätehalterung der Hängerdeichsel im Weg war. Durch die jetzt vorhandene Umlenkung ist die Gerätehalterung bei geschlossener Kupplung angehoben. Das Ganze sieht zwar recht "exotisch" aus, aber an einem Traktor sind doch auch oft diverse Anbauten....

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Der Antrieb der Streuteller die erste Variante der Verschlußklappen die Schieber mit Verbindung und Feder
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ganz oben - Schieber zu abgesenkt - Schieber offen Kupplung offen Kupplung zu

Unterdessen wurde der Streuer umgebaut.  Das Salz hat dem Motor zugesetzt, er ist nur noch ein Häufchen Rost .Jetzt sitzt einfach unter jedem Streuteller ein Motor , alte CD-Laufwerke gibt es ja immer wieder mal, ähnliche Motoren sind auch in Casettenplayern enthalten.

 

Dafür steht der Traktor in der Werkstatt, Front und Heckkraftheber brauchen eine Generalüberholung !!!