Cat Kettendozer

Ein Zwischendurchprojekt ......Weil gerade BRUDER - Modelle bestellt wurden, kam auch die kleine Raupe ins Haus.

Der Umbau zum RC Modell ist ein schönes Projekt für zwischendurch, Anregungen dazu fand ich von einigen Modellbauern in den einschlägigen Foren. Also: Antrieb mit zwei modifizierten Standardservos aus der Ramschkiste (sogar mit Metallgetriebe !!), ein Standardservo für das Schiebeschild, etwas Licht und mehr erst mal nicht

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Damit ist ja auch schon das Chassis gefüllt :-) Man erkennt die Seile aus den Zylindern, die ziehen gegen eine Feder das Schild nach oben. Ein modifiziertes Servo dient als "Winde". Da hier eine Endabschaltung schlecht zu realisieren war, habe ich das Servopoti mit einer zusätzlichen Untersetzung wieder montiert. Das Servo macht jetzt ca eine Umdrehung, das reicht für den Kurzen Weg der Zylinder aus. Dabei ist nachwievor ein proportionales stellen möglich. Die Zahnraduntersetzung ist auf dem folgenden Bild unter einer Abdeckung zu erkennen.

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Das Windenservo wurde schräg liegend eingebaut, um den Fußraum des Fahrers nicht zu verändern, und um andererseits die Seilzüge nicht erst noch umlenken zu müssen. Oben links im Bild sieht man etwas von dem Bleiballast (alte Auswuchtgewichte aus der Autowerkstatt), der im hinteren Teil überall wo Platz war untergebracht wurde. Insgesamt kamen so etwa 300 Gramm im Heck zusammen.

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Für vorne wurde ein Bleigewicht gegossen. Dazu habe ich einfach aus Holzresten eine Form gebaut und langsam flüssiges Blei hineingegossen. Die Schmelztemperatur von Blei ist ja nicht sooo hoch, das hält das Holz gerade noch aus, auch wenn es hinterher ziemlich verkohlt ist. Das Gewicht bringt nochmal 250 Gramm Ballast.

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Damit der Antrieb zufriedenstellend funktioniert, müssen die Zähne der Antriebskettenräder verlängert werden. Dazu habe ich in jeden Zahn einen Schlitz gemacht (Minitrennscheibe) und anschließend mit Revell-Kleber kleine Plasteplättchen eingeklebt. Nach dem Trocknen müssen Die dann natürlich noch verputzt werden, wieder mit der Minitennscheibe.

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Später bekam die Raupe noch ein Miniservo zum Verstellen des Schildes. Nachbauern sei empfohlen, das Servo anders einzubauen und den vollewn Servoweg für die Verstellung des Schildes zu nutzen. Durch die dafür erforderliche "mechanische Untersetzung" steht mehr Kraft zur Verfügung als beim Direktantrieb mir elektronisch verkürztem Servoweg !!

Ein weiteres Miniservo steuert den weitgehend unveränderten Heckaufreißer.

Für die Arbeit im dunkeln hat die Raupe eine minimalistische Lichtanlage erhalten.

Beim letzten Werkstattaufenthalt wurden die imitierten Laufrollen durch 10er Rundstahl ersetzt, sie waren recht tief eingeschliffen, und ein Ersatz durch echte Rollen erschien nicht praktikabel, da ein baldiges Festfressen der Lager zu befürchten ist.