Wie baut man ein (Standard-) Servo zum Getriebemotor oder zur Seilwinde um?

 

Als Erstes müssen wir das Servo öffnen, und die oft direkt mit dem Motor verlötete Elektronik auslöten.

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Dabei wird natürlich auch das Getriebe freigelegt. Hier wird der Anschlagnocken am Abtrieb entfernt.

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Im Abtriebszahnrad wird je nach Anwendung eine Welle oder Gewindestange befestigt.

Das Servopoti wird natürlich auch ausgebaut. Zum einstellen des Nullpunktes kann es weiterverwendet werden, oder man ersetzt es durch eine kleinere Bauform.  Mit einem geeigneten Trimmwiderstand auf der durchgehenden M3-Achse bleibt die Servofunktion erhalten, in dieser Form habe ich das Servo als Heckkraftheber am Traktor verwendet.

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Um den Totbereich zu vergrößern (ansonsten ist man oft am Trimmen) muß ein Kondensator in der Servoelektronik vergrößert werden. Welcher der Richtige ist, lässt sich ohne Schaden für die Elektronik durch Probieren ermitteln. Einfach der Reihe nach alle Kondensatoren mit ca 1µF überbrücken. Hier zwei Beispiele von Servoelektroniken, einmal mit M51660 (Servo von Staufenbiel) und zum Anderen das 5,-€ Standardservo von Conrad (Ausführung 2005)

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