Das Propellerboot

Der Bausatz

Der Bausatz stammt von der Firma OPITEC, die diverse Bausätze und Bastelmaterialien vertreibt, vornehmlich für Arbeitsgemeinschaften/ Schulen, aber auch an Privat liefert. Das Modell ist für Schüler ab 12 Jahre empfohlen, der Bausatz (Materialpackung und Anleitung) kostet etwas über 10,- DM. Die Schwimmer bestehen aus Styrodur, was sich sehr leicht bearbeiten läßt. Sie werden mit einer Plattform aus Sperrholz verbunden. Die übrigen "Aufbauten" werden aus Polystyrol gefertigt (aussägen und durch Erwärmen biegen).Motor und Propeller liegen dem Bausatz bereits bei, und sind für's Erste auch vollkommen ausreichend.Im Originalzustand wird das Modell durch eine 4,5 V Taschenlampenbatterie angetrieben, und ist nicht lenkbar. Der Aufbau ist nach Anleitung problemlos zu bewältigen.

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Der Ausbau zum RC- Modell

Beim Bau des Modell's stand schon fest, daß es ferngesteuert werden soll, deshalb wurde auf  die Motor- sowie Batteriehalterung verzichtet. Anstelle der Batteriehalterung trat ein Kästchen, das den aus 4 Mignonzellen bestehenden Antriebsakku sowie den Empfänger aufnimmt (ca. 100x70x20 mm³). Daran wird auch das Lenkservo befestigt. Bei mir fand ein Standartservo verwendung, durch Einsatz eines kleineren Servos könnte der Motorträger filigraner ausfallen. Aufgrund der Servogröße habe ich keinen separaten Motorträger angefertigt, sondern den Motor mittels eines (Styrodur-) Klotzes direkt auf dem Servo befestigt. Am Heck wird noch ein Messingsteg über die Schwimmer geschraubt, in dessen Mitte das Ruder befestigt wird (Messingstab im Röhrchen gelagert). Ich habe mich für ein Ruder im Luftstrom des Propellers entschieden, ebenso ist ein Ruder im Wasser möglich. Da aufgrund der Größenverhältnisse (und des Motors) nur 4 Zellen für den Antriebsakku möglich waren mußte ein geeigneter Steller selbst gebaut werden.

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Die Box für Akku und Empfänger wurde aus kupferkaschiertem Halbzeug gelötet.Das Servo wird nur an einer Seite angeschraubt, die Befestigungslasche auf der anderen Seite wurde abgesägt. Der Motor ist provisorisch mit Gummis auf einem Styrodurklotz befestigt, später kommt dort ei kleiner Rahmen dazwischen, in dem auch noch der Steller Platz finden muß.